Charity-Aktion

Charity4Family "Kinder haben Rechte!"

Kinder haben das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben. (Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention)

Die UN-Kinderrechtskonvention mit dem Recht auf Freizeit, also auf Ruhe, Erholung und Spiel, bedeutet, dass Kinder Abwechslung brauchen sowie Aktivitäten, die ihnen Spaß machen und das Leben bereichern. Das Festival4Family möchte zusammen mit unseren 4Family-Partnern auf die Rechte der Kinder hinweisen und beim Festival4Family das Recht auf Freizeit und Spiel leben. Wir möchten Kindern einen ganzen Tag lang die Möglichkeit bieten Dinge zu tun, die Spaß machen und das kulturelle und künstlerische Leben kennenzulernen. Soziales Engagement ist ein Teil unserer Unternehmensphilosophie und als Frankfurter Familienunternehmen liegt es uns sehr am Herzen unsere Stadt sowie das Rhein-Main-Gebiet kinder- und familienfreundlicher zu machen.

Wir haben zwei Charity-Partner aus dem Rhein-Main Gebiet ausgewählt, die wir gerne mit dem Festival4Family und unseren Projekten unterstützen möchten: Die Stiftung Bärenherz und die Stiftung Lesen. Die beiden Einrichtungen leben die Kinderrechtskonventionen mit vollem Herzen und setzen sich für Kinder in der Region mit unglaublich großem Engagement ein.

GroßeR Charity-Verkauf auf dem Festival4Family

Zugunsten unserer Charity-Partner Stiftung Bärenherz und der Stiftung Lesen findet auf dem Festival4Family wieder ein großer Charity-Verkauf statt. Holt Euch unseren tollen Festival4Family Überraschungs-Beutel für nur 5 Euro und helft damit Kindern, die unsere Unterstützung benötigen.

Kinderhospiz Bärenherz, Wiesbaden

Kinderrechte gelten in allen Lebenslagen und auch kranke Kinder haben ein Recht auf Freizeit, Ruhe und Spiel. „Es gibt keinen anderen Ort, an dem Familien wie uns, das Abschied nehmen so gut gelingt wie hier im Bärenherz", erklärt eine Mutter, deren anderthalbjähriger Sohn im Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden-Erbenheim verstarb. Sie bescheinigt der Einrichtung, die 2008 in der Kategorie Engagement mit dem Medienpreis Bambi ausgezeichnet wurde, welch wertvolle Stütze sie für Familien mit vom Tode bedrohten Kindern ist.
2002 als bundesweit zweites stationäres Kinderhospiz eröffnet ist das Haus nach wie vor das einzige in Hessen. Seitdem werden hier Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, die lebensverkürzend erkrankt sind, betreut. Nicht steril und krankenhausweiß, sondern laut, bunt und heimelig: so ist das "Bärenherz" in Wiesbaden. Mehr als 230 Kinder und ihre Familien fanden seit 2002 hier einen Platz, an dem sie vom Tag der schockierenden Diagnose bis über den Tod hinaus umfassend versorgt, optimal gepflegt und liebevoll getröstet wurden - an 365 Tagen im Jahr.
Nicht nur den erkrankten Kindern, sondern auch ihren Familien wird im Bärenherz eine besondere Herberge geboten. Elternappartements bieten die kostenlose Möglichkeit nah beim erkrankten Kind zu bleiben. Rund um die Uhr kümmern sich 40 Mitarbeiter um die palliative Pflege und therapeutischen und pädagogischen Angebote für die kleinen Patienten sowie um die ganzheitliche Trauerbegleitung der Eltern und Geschwisterkinder.

Rund 1,6 Millionen Euro benötigt das Kinderhospiz Bärenherz im Jahr. Die kontinuierliche Finanzierung der Einrichtung setzt sich zu ungefähr einem Drittel aus Leistungen von Kranken- und Pflegekassen und zu zwei Dritteln aus Spendengeldern zusammen. Ohne die Hilfe der Bärenherz Stiftung müsste die Einrichtung schließen.

„Wir können den Tod nicht aus unserem Leben löschen und auch nicht den Tod von Kindern. Wir können aber in der schwierigsten Lebenssituation einer Familie eine Herberge anbieten, die Verständnis, Nähe, Hilfe und Empathie anbietet – für die ganze Familie und ohne Unterscheidung der sozialen oder kulturellen Herkunft", erzählt Claudia Langanki, Leiterin des Kinderhospizes Bärenherz und weiß dabei, wie besonders das Bärenherz in Wiesbaden ist. Anders als viele erwarten, steht hier das Leben im Mittelpunkt, nicht der Tod. „Wir leben gemeinsam, wir lachen, wir haben Spaß miteinander. Wir sind traurig, wir weinen und wir trösten uns. Leben und Tod sind untrennbar und finden bei uns eine Heimat. Niemand ist allein, rund um die Uhr gibt es Ansprechpartner, liebevolle Pflege und das Gefühl, verstanden zu werden. Wir schaffen eine relative Normalität ohne Zeitdruck, ohne weiße Kittel, ohne straffe Planung. Die Bedürfnisse der Kinder und Familien sind das Wichtigste." Auch nach dem Tod des Kindes betreut Langanki mit ihrem Team die Familien weiter, wenn dies gewünscht wird. „Wenn ein Kind morgens zu uns kommt und abends stirbt, hat es einen Tag bei uns gelebt", fasst sie zusammen, was den Alltag im Kinderhospiz Bärenherz prägt.

Stiftung Lesen, Mainz

Wer nicht richtig lesen kann, hat schlechte Chancen in unserer Gesellschaft, denn Lesen ist der Schlüssel zum Lernen und damit die Grundlage für Chancengleichheit, Erfolg in der Schule und im Beruf. Und trotzdem ist eine umfassende Lesekompetenz in Deutschland nicht selbstverständlich: 7,5 Millionen erwachsene Menschen hierzulande sind funktionale Analphabeten, das heißt sie können nicht richtig lesen und schreiben. Laut der jüngsten PISA-Ergebnisse verfügen auch 14,5 % der 15-Jährigen nur über unzureichende Schreib- und Lesekompetenzen. Um dies zu ändern, setzt sich die Stiftung Lesen dafür ein, dass die Förderung der Lesefreude und Lesekompetenz als zentrale Aufgabe für unser Bildungs- und Gesellschaftssystem betrachtet wird. Zahlreiche prominente Lesebotschafter, darunter Fußball-Weltmeister Philipp Lahm, Schauspielerin Maria Furtwängler und Sänger Jan Delay, unterstützen die Arbeit der Stiftung Lesen.
Unter dem Motto „Lesefreude wecken – Lesekompetenz stärken" führt die Stiftung Lesen in enger Zusammenarbeit mit ihren Partnern – Bundes- und Landesministerien, wissenschaftliche Einrichtungen, Stiftungen, Verbände und Unternehmen – Forschungs- und Modellprojekte sowie breitenwirksame Programme durch. Diese richten sich an Kinder, Jugendliche, Eltern, pädagogische Fach- und Lehrkräfte sowie an Buchhandels- und Bibliotheksmitarbeiter sowie ehrenamtlich Engagierte.
Im Netzwerk Vorlesen etwa teilt die Stiftung Lesen ihre mehr als 20-jährige Erfahrung mit rund 150.000 ehrenamtlichen Vorleserinnen und Vorlesern in ganz Deutschland. Unter dem Motto „Wir unterstützen ehrenamtliches Vorlesen in Deutschland" erhalten alle Vorleserinnen und Vorleser sowie die Organisatoren und Betreuer von lokalen und regionalen Vorlese-Initiativen vielfältige Unterstützung zum Beispiel in Form von Lese-Empfehlungen, Schulungsmaterialien und Kontaktadressen. Zu den weiteren herausragenden Initiativen zählen der jährliche „Bundesweite Vorlesetag", der „Welttag des Buches" und das bundesweite frühkindliche Leseförderprogramm „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen", das von der Stiftung Lesen umgesetzt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.
Jegliche Unterstützung der Stiftung Lesen fließt in ihre Projekte zur Förderung von Lesefreude und Lesekompetenz - für besser Bildungs- und Zukunftschancen für Kinder in Deutschland!